Leroy ist 17 Jahre, deutsch – und schwarz. Statt Hip-Hop zu hören, spielt er lieber Cello und hängt mit seinen Kumpels, dem Halbgriechen Dimi und dem Palästinenser Achmed ab. Alle haben eine Freundin, nur Leroy nicht. Als sich ausgerechnet Eva auf dem Schulhof in ihn verguckt, ist niemand überraschter und beglückter als Leroy selbst. Doch das erste Verliebtsein entpuppt sich als kompliziert. Evas Familie ist rechts. Ihre fünf glatzköpfigen Brüder wollen sich den schwarzen Freund der Schwester natürlich lieber heute als morgen vorknöpfen. Doch so einfach gibt Leroy nicht auf...
Der Film bedient sich im Lauf der Handlung mehrheitlich überspitzter Klischees, so beispielsweise Leroys Afro-Frisur oder die kahl rasierten Glatzen von Evas Brüdern, möchte aber das reale Problem des Neonazismus satirisch bearbeiten. Der Witz des Films entsteht durch ungewöhnliche Dialoge und Anspielungen auf die deutsche Geschichte. Leroy selbst verhilft sich im Endeffekt mit Satire und Humor zu einem besseren Verhältnis zu Evas Familie.