Der Film porträtiert verschiedene ComputerspielerInnen im Alter von 15 bis 25 Jahren. Sie beschreiben was und wie häufig sie spielen und was sie motiviert: Von Egoshooter- über Onlinerollenspiele bis hin zum Partyspiel stellen sie die Games vor, mit denen sie sich beschäftigen. Im Vordergrund steht für sie der emotionale Kick, Spaß zu haben, Stress zu vergessen, abzuschalten. Bezüglich des Abtauchens in »andere« Welten werden die Zusammenhänge und Wirkungsfolgen zwischen der realen und der virtuellen Welt reflektiert und problematisiert.
Die Jugendlichen
beschreiben ihre unterschiedlichen Spiel-Settings auf LAN-Partys mit und gegen
»reale« Freunde, in weltweiten Clans im Internet, beim Zocken im
Internetcafe oder alleine zu Hause.
Der Film problematisiert zwei entscheidende Fragen des Computerspielens: Wie
steht die Computerspielsucht im Zusammenhang mit der Vernachlässigung des
Sozialen. Spielen die Jugendlichen, weil sie wenig soziale Kontakte haben oder
schafft das exzessive Spielen diese Vereinsamung erst?